Katja Thomsen
Mein Yoga-Weg
Ich bin 1969 in Hamburg geboren und habe jahrelang
in der Medienbranche gearbeitet. In diesem stressigen Umfeld waren mir
yogische Entspannungstechniken immer eine große Hilfe. Auf das Yoga
gebracht hat mich meine französische Großtante, die seit Jahrzehnten
praktiziert. 1994 begann ich mit Yoga - der Funke ist in 1995 in meiner
ersten Kundalini-Yoga-Stunde übergesprungen. In 2000 habe ich zunächst
eine einjährige Yogalehrerausbildung in Hamburg absolviert - die
zweite, zweijahrige Ausbidung folgte in Frankreich in 2005. Nach Sylt
bin ich in 2003 gezogen und habe mich mit Yoga selbstständig gemacht.
Ich genieße es, mich kontinuierlich fortzubilden - in unterschiedlichen
Yogarichtungen (Iyenga, Vinyasa, Anusara, Shivananda, Nidra) und in Shiatsu.
Spezialisiert habe ich mich auf Yoga-Reisen, die mir erlauben, meine große
Leidenschaft für andere Länder und vor allem für schöne
Orte am Meer mit meinem Beruf zu verbinden.
Meine Verbindungen zum Meer
Da meine Familie teilweise aus Südfrankreich stammt, bezeichne ich
mich gerne als „Kind des Atlantiks“. Trotzdem genieße
ich es sehr, heute an der Nordsee zu leben. Ich habe mich mit dem Wind,
der den Kopf so schön frei pustet, gut angefreundet. Mein Lieblingsort
hier oben ist der Westerhever Leuchtturm. Aus dieser Gegend - von der
Halbinsel Eiderstedt - kommt der andere Teil meiner Familie. Einer meiner
norddeutschen Vorfahren war einst sogar Deichgraf.
So praktiziere ich für mich selbst Yoga
Als ich 1994 mit Yoga begann, praktizierte ich meistens abends, um abzuschalten.
Mittlerweile mache ich meine Übungen gleich morgens nach dem Aufstehen,
um Energie für den Tag zu tanken. Oft begleiten mich kleine, kurze
Übungen zwischendurch, zum Beispiel gegen Verspannungen in den Schultern,
wenn ich viel am Schreibtisch sitze. Für mich ist Yoga nichts Abgehobenes,
ganz im Gegenteil: Es erlaubt mir, im Hier und Jetzt, nämlich in
meinem normalen Tagesablauf, glücklicher und gelassener zu sein.
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